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Die Chance vertan, Abweichler schaden der gesamten SPD

Allgemein

"Die Jusos Dresden verurteilen das Verhalten von Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts aufs Schärfste.", so Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden. "Es zeigt sich, dass Profilierungspolitik der Vorzug vor einem tatsächlichen Politikwechsel gegeben wird. Die SPD in Hessen ist mit dem Ziel angetreten Roland Koch abzulösen. Dieses Ziel hätte auch erreicht werden können, doch die Möglichkeit dazu wird wohl nicht genutzt werden.", so Kaniewski weiter. "Es gibt einen klaren Parteitagsbeschluss, dieser hätte gelten müssen. Die vier Abgeordneten haben die innerparteiliche Solidarität aufgekündigt. Sie fügen damit nicht nur der SPD in Hessen, sondern der gesamten SPD enormen Schaden zu.", so der Juso-Chef abschließend.

Kontakt: Richard Kaniewski 0162-3065248

 
 

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Die DREISTEN Drei

Enttäuscht sein kann nur, wer sich zuvor getäuscht hat oder getäuscht wurde. In Hessen stellt sich die Frage, ob drei Landtagsabgeordnete lange Zeit ihr Gewissen oder die Partei getäuscht. haben. Enttäuscht wurden jedenfalls nicht nur hessische Sozialdemokraten. Zumal das Last-Minute-Gewissen der selbst ernannten Opfer des Parteimobbing erst nach fast einem ¾ Jahr so richtig zu zwicken begann. Das Lob für die Dissidenten prasselt jedenfalls von allen Seiten auf sie ein. Viel Freund, viel Ehr? August Bebels Erkenntnis - Lobt Dich der Gegner, ist das bedenklich, schimpft er, dann bist Du in der Regel auf dem richtigen Weg – ficht unsere tapferen Recken nicht an. Aber vielleicht sind es ja für sie keine politischen Gegner, die ihnen da so kräftig auf die Schulter klopfen. Das bürgerliche Medienkartell jedenfalls schnappt über vor Freude.

Autor: Rudolf Homann, Datum: 04.11.2008, 14:41 Uhr