"Dresden ist eine Kulturstadt, das steht außer Frage. Kultur ist ein Garant für soziale Identität und darf nicht zu einem Genuss nur bestimmter gesellschaftlicher "Eliten" werden", so Rajesh Jagota, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dresden Pieschen. "Gerade sozial benachteiligten Mitbürgern muss der Zugang zu Kunst und Kultur erhalten bleiben", ergänzt Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden, "die Stadt muss einen Weg finden, wie kulturelle Angebote für alle erschwinglich bleibt."
Allgemein
Am Freitag, den 11. Mai, von 16.00 - 18.00 Uhr, werden die Dresdner Sozialdemokraten sich genau mit diesem Thema auseinander setzten (Seestraße, Ausgang Altmarktgalerie). Mit einer Bodenzeitung und verschiedenen Informationsmaterialien möchten sie mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diesem und anderen Themen ins Gespräch kommen.
Vor dem Hintergrund des "Dixieland Festivals" muss darüber nachgedacht werden, welchen Stellenwert kulturelle Angebote in der Gesellschaft besitzen. Die Sozialdemokraten sind der Meinung, dass Kulturgenuss keine Frage des Geldbeutels sein darf. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch in Dresden sind Bürger aufgrund von hohen Eintrittspreisen von kulturellen Erlebnissen ausgeschlossen. Das sollte gerade in einer Stadt, die wie kaum eine andere als Sinnbild einer lebendigen Kulturstadt gilt, nicht vorkommen.








