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PM: Gemeinsam Handeln gegen Rechts!

Pressemitteilung

Zu den widerwärtigen Schmierereien an der Dresdener Synagoge erklärt Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden: „Diese Taten sind aufs Schärfste zu verurteilen. Es müssen alle Handlungsträger der Stadt zusammenkommen und sich deutlich gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass positionieren. Die Zahl der Rechtsextremen Straftaten ist angestiegen, eine Synagoge an einem historischen Datum zu verschmieren ist eine neue Qualität der Geschmacklosigkeit und Ignoranz der Geschichte. Jedes Jahr findet Europas größtes rechtsextremes Zusammenkommen von Alt-und Neonazis in Dresden statt. Wenn die Stadt so weiter macht wird sie den Ruf einer rechten Hochburg nicht mehr los.“

Vor dem Hintergrund der am Wochenende abgehaltenen Konferenz zum 13. Februar 2010 kommentiert der Juso-Chef weiter:

„Spätestens jetzt müssen wir zu einem gemeinsamen Handeln zum 13. Februar kommen. Die Oberbürgermeisterin gehört an die Spitze einer solchen Bewegung. Das Beispiel Jena zeigt uns, wie alle Gruppen geschlossen den alten und neuen Nazis eine Abfuhr zeigen können“. Dort hatte Oberbürgermeister Albrecht Schröter alle Initiativen und Bevölkerungsgruppen an einen Tisch geholt und dem rechtsextremen „Fest der Völker“ eine ganze Stadt entgegengestellt.