Jusos laden zur Diskussion
(Dresden) Die Dresdner Jusos diskutieren auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung, am Montag, den 30. Oktober ab 19 Uhr in der Genossenschaft, Prießnitzstraße 20, 01099 Dresden über das Thema Sterbehilfe und die Möglichkeiten sowie Risiken von Patientenverfügungen.
Als Referent konnte dabei Dr. Mathias Antonioli, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie/ Psychotherapie Dresden Neustadt/Weißer Hirsch und Mitbegründer des Ethik-Komitees am Krankenhaus Dresden-Neustadt gewonnen werden. Der studierte Mediziner, Bioethiker und Philosoph eröffnet die Diskussion mit einem Referat und steht dann als kompetenter Diskutant zur Verfügung.
"Das Thema Sterbehilfe und die daraus resultierenden Folgen stehen schon lange auf unserer Themen-Wunschliste. Wir wollen dabei über diese zutiefst ethische Frage diskutieren, wie in so einer Situation reagiert werden kann," so der Juso-Vorsitzende Richard Kaniewski. "Dieses Thema ist generationenübergreifend und kann jedem von uns, egal ob jung oder alt, unmittelbar passieren. Vielen ist jedoch weder die rechtliche Lage, noch die eigene Entscheidung in so einem Augenblick klar. Deshalb wollen wir mit diesem Angebot Raum geben, um sich umfassend zu informieren," so der Juso-Vorsitzende abschließend.
Kontakt: Richard Kaniewski (0162 3065248)