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Vom Krippenplatz bis zum Seniorenserver. Erste Dresdner Sozialkonferenz war ein guter Erfolg

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Dresdner Sozialkonferenz

Wie sieht ein soziales Dresden aus? Was kann die Stadt tun, was die Bürger? Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern diskutierten die Dresdner Sozialdemokraten am Sonnabend mögliche Antworten. Rund 70 Interessierte hatten sich im Volkshaus am Schützenplatz eingefunden. Die stellvertretende SPD-Chefin Ines Vogel führte durch die Konferenz. In fünf Arbeitsgruppen spürten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ansatzpunkte auf, wie Dresden zur sozialen Stadt werden kann.

„Diese Kategorie gerät in der öffentlichen Debatte, die Dresden meist nur als Wirtschaftsstandort oder Kulturstadt im Auge hat, leider zu oft aus dem Blickfeld“, so Vogel: „Wie eine Stadt mit ihren Schwächsten umgeht, wie sie Perspektiven für alle ihre Bürger schafft, daran muss man sie messen.“

Einleitend setzte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat und sozialpolitische Sprecher Dr. Peter Lames Impulse für die sozialpolitische Diskussion in den Arbeitsgruppen. „Eine Kommune ist eine Gemeinschaft und Kommunalpolitik ist sozial gestaltbar. Wir müssen den Kräften der sozialen Segregation in unseren Stadtteilen, in unseren Kitas und Schulen organisierte Solidarität und sozialen Ausgleich entgegensetzen. Lasst uns dafür einsetzen, dass Dresden gemeinschaftlicher, sozialer und gerechter wird.“

Werner Schnuppe, Geschäftsführer der Volkssolidarität freute sich über die Einladung zur Konferenz: „Die sozialen Themen brauchen mehr Aufmerksamkeit. Die Sozialkonferenz ist für uns als Wohlfahrtsverband eine gute Gelegenheit, unsere Sichtweisen und Kompetenzen mit einzubringen. Besonders am Herzen liegt uns die Pflegesituation in Dresden, denn wir wollen nicht, dass es hier zu einem entfesselten Markt kommt, der auf Menschlichkeit keine Rücksicht mehr nimmt.“

In fünf Arbeitsgruppen analysierten die Teilnehmer die Situation in Dresden und erarbeiteten Verbesserungsvorschläge, die von Anregungen für die weitere politische Arbeit, über Bürgerprojekte bis zu konkreten Aufgaben für die Stadtratsfraktion reichten.

Nach einem arbeitsreichen und interessanten Tag lud Ines Vogel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein: „Wir wollen in einem Jahr auf der zweiten Dresdner Sozialkonferenz Bilanz ziehen: Was haben wir inzwischen erreicht? Welche Ideen konnten wir umsetzen? Welche neuen Ideen sind entstanden?“
Mit vielen Ideen und ersten Ergebnissen war die erste Dresdner Sozialkonferenz für alle ein Erfolg.

 
 

Kommentare

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Danke!

Liebe Ines, vielen Dank für Deine tolle Vorbereitung und für Deine Initiative. Die Sozialkonferenz war Klasse und ist ein großer Schritt voran. Davon möcht ich mehr!

Autor: Andreas Endler, Datum: 26.03.2006, 18:55 Uhr