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Wie sieht’s aus in der (ost-)deutschen Gesellschaft?

Ankündigungen

Die vieldiskutierten Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung und politische Handlungsmöglichkeiten

Dienstag, 8. Mai 2007 19.00 bis 21.00 Uhr Haus an der Kreuzkirche An der Kreuzkirche 6

DresdenReformbereitschaft, "Unterschichtendebatte", gesellschaftliche Integration Die vieldiskutierten Studien der FES und politische Handlungsmöglichkeiten. Im Jahr 2006 gab die Friedrich-Ebert-Stiftung drei Studien in Auftrag, die erkunden sollten, auf welche Akzeptanz Reformen in der Gesellschaft stoßen und welche Probleme sich bei dem Versuch ergeben haben, sie den Menschen verständlich zu machen.

In einer quantitativen Studie wurden neun politische Milieus auf der Basis von Werten und Einstellungen ermittelt. Der Typus des »abgehängten Prekariats« hat innerhalb kürzester Zeit eine vehemente Debatte entfacht. Diskutiert wurde in der Öffentlichkeit über die „Unterschichtenstudie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Befunde zeigen eine massive Verunsicherung der Bevölkerung über die Zukunft ebenso wie die Wahrnehmung tiefer sozialer Verwerfungen. Ferner enthüllt das Ergebnis ambivalente Einstellungen zur Reformpolitik insgesamt und zu einzelnen Maßnahmen sowie erhebliche Kommunikationsprobleme zwischen Politik und Gesellschaft. Sie machen damit deutlich, dass der gesellschaftliche Wandel zahlreiche Aufgaben für Politik und Parteien nach sich zieht. Die ermittelten Einstellungen zum Staat und zur Politik stellen die politischen Akteure vor große Heraus-forderungen, insbesondere dann, wenn sie Vertrauen in Reformen, in ihre Fähigkeiten zur Lösung von Problemen und eine an den Bedürfnissen der Bürger orientierte politische Kommunikationsform finden und schaffen wollen.

Programm

19.00 Uhr Begrüßung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung

Gesellschaftliche Herausforderungen für politische Reformen Präsentation der Studien-Ergebnisse Dr. Gero Neugebauer, Politikwissenschaftler

Strategien sozialer Integration - Chancen praktischer Politik für Ostdeutschland Thomas Jurk, SPD-Landesvorsitzender und Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit

Diskussion
Moderation Michael Bartsch, Journalist

Abschluss gegen 21.00 Uhr