Karikatur zur deutschen Einheit, Antonio Maia, Portugal, 2. Oktober 1990, Federzeichnung Wächst zusammen, was zusammengehört?
Wie steht es mit der Deutschen Einheit?
(Dresden) Die Dresdner Sozialdemokraten widmen sich an ihrem wöchentlichen Infostand, am kommenden Freitag, den 11. August von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße diesmal der Frage nach dem Zusammenwachsen von Ost und West.
16 Jahre nach der Wiedervereinigung: Was ist deutsch-deutsche Normalität? Ossi- und Wessiwitze sind eine Seite - schwierige Debatten um die Fortschreibung des Solidarpakts Ost eine andere. „Dass der Solidarzuschlag auch im Osten gezahlt wird - diese Erkenntnis hat sich inzwischen ja auch schon bis zur FDP herumgesprochen. Was nicht heißt, dass mit allen Mythen und Missverständlichkeiten zur Deutschen Einheit aufgeräumt wurde - ein guter Grund einmal jenseits des 3. Oktober darüber zu diskutieren“, so Richard Kaniewski, Dresdner Juso-Vorsitzender. Gemeinsam mit Jusos aus Köln, zu Besuch aus dem Partner-Unterbezirk des hiesigen SPD-Nachwuchses, wolle man mit den Passantinnen und Passanten dazu ins Gespräch kommen. „Unsere Botschaft ist ganz klar: Wir wollen ein solidarisches und ehrliches Miteinander - gerade auch im deutsch-deutschen Verhältnis. Dafür muss man miteinander und nicht nur übereinander reden - eine Aufgabe gerade für unsere Generation“, so der 20jährige abschließend.
Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Themen wie der WOBA-Verkauf, die Dresdner Sozialkonferenz, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, Hochwasserschutz, Politikverdrossenheit, Waldschlösschenbrücke sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung folgten. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten.
Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.
Kontakt: Ines Vogel (0173 5977236)