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Freitags ab vier diesmal: Big Brother in Dresden?

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Terrorgefahr in Deutschland - mehr Videoüberwachung in Dresden?

(Dresden) Die Dresdner Sozialdemokraten widmen sich an ihrem wöchentlichen Infostand, am kommenden Freitag, den 25. August von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße diesmal der aktuellen Diskussion um die Sicherheitslage in Deutschland und dem Ruf nach verstärkter Videoüberwachung.

"Wir sollten die aktuellen Bedrohungen zwar sehr ernst nehmen und auch eine Diskussion über die Sicherheitslage in Deutschland führen, doch dürfen wir dabei nicht das Augenmaß verlieren", so Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden: "Absolute Sicherheit kann und wird es in einer freien Gesellschaft nicht geben. Auch der Ruf nach verstärkter Videoüberwachung oder Bundeswehr im Innern ist hier fehl am Platze." Die Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen oder auch in Straßenbahnen und Bussen hat bereits Dimensionen angenommen, die die Freiheit jedes einzelnen berühren. "Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft zu einem großen Big-Brother-Container wird, in dem jede Handlung dokumentiert wird", so der Juso-Vorsitzende abschließend.

Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Themen wie der WOBA-Verkauf, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, Hochwasserschutz, Politikverdrossenheit, Waldschlösschenbrücke, Nichtraucherschutz sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung und das deutsch-deutsche Verhältnis folgten. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten.
Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.

Kontakt: Richard Kaniewski (0162 3065248)