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Freitags ab Vier diesmal: Frieden

Allgemein

1. September - Weltfriedenstag

(Dresden) Die Dresdner Sozialdemokraten greifen an ihrem wöchentlichen Infostand, am kommenden Freitag, den 1. September von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße ein aktuelles Datum auf. Jährlich am 1. September begehen die Menschen in Deutschland den Antikriegstag, hier vielen auch als Weltfriedenstag bekannt.

„Wir möchten mit unserem Stand einen weiten Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart spannen" sagt Uwe Tischer, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Dresden-Cotta. „Zu aller erst erinnert der Weltfriedenstag an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. Dieser bisher größte und grausamste Konflikt in der Menschheitsgeschichte mit seinen etwa 60 Millionen Toten hat bei einer überwiegenden Mehrheit dazu geführt, ´Nie wieder Krieg!´ zu fordern. Doch leider haben die Menschen aus der Vergangenheit nicht gelernt. Auch in der Gegenwart stehen wir in vielen Regionen dieser Welt wieder vor der Frage 'Krieg oder Frieden'. Ich denke hier zum Beispiel an Afghanistan, Kongo und Libanon", so Tischer. "Zwar besteht im Moment nicht die Gefahr einer weltweiten kriegerischen Auseinandersetzung. Aber unsere Welt ist so sensibel vernetzt, dass aus einem regionalen Krisenherd schnell ein globaler Flächenbrand werden kann. Deutschland befindet sich daher an einem Scheideweg: Vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte aus den Konflikten heraushalten oder aktiv zur Friedenssicherung beitragen? Und wenn ja, wie? Diese Fragen wollen wir am Freitag mit den Dresdnerinnen und Dresdnern und deren Gästen diskutieren".

Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Themen wie der WOBA-Verkauf, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, Hochwasserschutz, Politikverdrossenheit, Waldschlösschenbrücke, Nichtraucherschutz sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung und das deutsch-deutsche Verhältnis folgten. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten.

Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.

Kontakt: Uwe Tischer (Tel. 0174/3881840)