Aktionspaket der SPD Der wöchentliche Infostand der Dresdner Sozialdemokraten am kommenden Freitag, den 7 April von 16 bis 18 Uhr (Altmarktgalerie, Ausgang Seestraße) ist diesmal Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit dem Thema Fremdenhass. Anlass ist das bereits 15jährige Gedenken an Jorge Gomondai, einem jungen Mocambiquaner, der am 6.April 1991 durch Neonazis aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen wurde und daran verstarb.
"Unsere Botschaft ist ganz klar: Fremdenhass muss aufhören. Dazu gehört auch, das Problem klar zu benennen und nicht unter Euphemismen, wie Ausländerfeindlichkeit" zu verharmlosen. Vor 15 Jahren ist in unserer Stadt ein Mensch umgebracht worden, weil er eine dunkle Haut hatte. Und in ganz Deutschland wurden seither über 100 Menschen Opfer einer Ideologie, die lebens- und menschenfeindlicher nicht sein kann", so Albrecht Pallas (SPD), Mitglied des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt.
Mit Bodenzeitung und Materialien, wie Broschüren zum "Wolf im Schafspelz" oder Aufklebern und provokanten Postern wollen die Dresdner Sozialdemokraten mit den Passanten ins Gespräch kommen und gerade in dieser Zeit dazu aufrufen, nicht wegzuschauen, sondern sich für die Menschenwürde aller Menschen einzusetzen.