SPD thematisiert Generationensolidarität. Der wöchentliche Infostand der Dresdner Sozialdemokraten am kommenden Freitag, den 28. April von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße ist diesmal Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der Frage nach kombinierter Senioren- und Kinder-/Jugendfreundlichkeit in der Landeshauptstadt.
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„Unsere Botschaft ist ganz klar: Es muss endlich Schluss damit sein, dass die Generationen der Großväter und Enkel gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen, dass die Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung besser genutzt werden, zum Beispiel in „Treffpunkten der Generationen“, die für Dresden ein großer Fortschritt wären“, so Rudolf Bindl (71), Vorsitzender der Dresdner AG 60plus. Und der Dresdner Juso-Vorsitzende Richard Kaniewski (20) ergänzt: „Gerade die Bedürfnisse der Älteren und Jüngeren – nach besserer Beteiligung, Barrierefreiheit und den Angeboten einer sozialen Stadt - sind sich sehr ähnlich. Wichtig wird zunehmend, dass wir unsere Forderungen auch gemeinsam vertreten. Dafür ist der kommende Freitag eine gute Gelegenheit.“
Mit Bodenzeitung und Materialien zum Miteinander der Generationen wollen die Dresdner Sozialdemokraten mit den Passantinnen und Passanten ins Gespräch kommen und sie gerade in dieser Zeit der Rentendebatten und Jugendarbeitslosigkeit dazu aufrufen, Solidarität zwischen den Generationen zu üben, aber auch auf Gerechtigkeit innerhalb der jeweiligen Generationen zu achten.
Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Der 10. März stand ganz im Zeichen des WOBA-Verkaufs und der Folgen für die betroffenen Mieter. Eine Woche darauf bewarben die Sozialdemokraten die Dresdner Sozialkonferenz, um am 24. März die SPD-Fraktionsspitze, Dr. Peter Lames und Sabine Friedel, in einer Freiluft-Bürgersprechstunde zu fragen: „Was ist bloß im Stadtrat los?“. Aus Anlass des Gomondai-Gedenkens forderte die SPD am 7. April: „Fremdenhass muss aufhören!“ und diskutierte mit den Passanten zur Zivilcourage. Der 21. April schließlich, bot Anlass, sich mit der Zukunft der kommunalen Krankenhäuser auseinanderzusetzen.
Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten.
Der Infostand am 30. März fiel aus Rücksicht auf die flutgeplagte Stadt aus. Am Karfreitag fand ebenfalls kein Infostand statt. Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.








