Hochwasser in Dresden (30.3.06, Foto: Lohse)
SPD thematisiert Konflikt zwischen Katastrophenschutz und Lebensqualität
(Dresden) Thema des wöchentlichen Infostandes der Dresdner Sozialdemokraten am kommenden Freitag, den 05. Mai von 16 bis 18 Uhr am Herbert- Wehner- Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße ist die Frage, wie wir uns den zukünftige Hochwasserschutz in der Landeshauptstadt vorstellen. Mit Bodenzeitung und Materialien wollen die Dresdner Sozialdemokraten mit den Passantinnen und Passanten ins Gespräch kommen.
Auch die erneute Hochwasserkatastrophe der vergangenen Wochen darf aus Sicht der Sozialdemokraten der nicht dazu führen, dass die Elbe eingemauert wird. So fordert die SPD beispielsweise, den Hochwasserschutz im Bereich der Kötzschenbrodaer Straße in Pieschen ausschließlich durch mobile Wände zu sichern. Die von der Landestalsperrenverwaltung geplante massive Betonmauer auf den Pieschener Elbwiesen lehnt die SPD ab. „Die stationäre Mauer in Verbindung mit der mobilen Wand geht von der Ausnahmesituation der Hochwasserkatastrophe von 2002 aus. Für diesen seltenen Fall werden die Anwohner dauerhaft in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Das ist sowohl für die unmittelbar betroffenen Anwohner als auch für die an der Elbe Erholung suchende Bevölkerung nicht hinnehmbar“ sagt dazu der Pieschener SPD- Vorsitzende Rajesh Jagota.
Wichtig ist für die SPD, dass ein umweltverträglicher Hochwasserschutz nicht aus den Augen verloren wird. Die Belange des Städtebaus und der Lebensqualität der Menschen müssen berücksichtigt bleiben.
Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Themen wie der WOBA- Verkauf, die Dresdner Sozialkonferenz, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung folgten.
Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten.
Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.
Kontakt: Rajesh Jagota , Tel.: 0179- 2002600
Richard Kaniewski, Tel. 0162- 3065248