Innenansicht des Rudolf-Harbig-Stadions; Foto: der Budapester
(Dresden) Thema des wöchentlichen Infostandes der Dresdner Sozialdemokraten am kommenden Freitag, den 12. Mai von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie), Ausgang Seestraße ist der geplante Stadionneubau in Dresden.
Auf einer Schauwand wird die beschlossene Bauvariante dargestellt und beim Tischkicker können auch eher Fußlahme ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. Die Dresdner Sozialdemokraten wollen mit den Passantinnen und Passanten ins Gespräch kommen und sie danach befragen, was ihnen am neuen Stadion wichtig ist - von Familienfreundlichkeit bis zur Parkplatzsituation. Stadträtin Sabine Friedel steht für Fragen der Finanzierung zur Verfügung.
"Wir müssen verhindern, dass die Stadt in der 90. Minute den Elfmeter verschießt", fordert SPD-Stadtchef Michael Sturm mit Blick auf die aktuelle Debatte. "Wenn nicht gebaut wird, ist das marode Stadion ein Fass ohne Boden. Wir trauen Dynamo sportlich viel zu. Der Fußball ist einer der tragenden Pfeiler der Sportstadt Dresden und braucht das längst beschlossene Stadion." Wichtig sei für die SPD allerdings auch, dass nicht der Grundsatz gelte, Verluste zu kommunalisieren und Gewinne zu privatisieren. "Wenn Dynamo mit Gewinn spielt, dann muss natürlich etwas an die Stadt, die bisher das Risiko trägt, zurückfließen. Sei es als Engagement im Breitensport über das bisherige hinaus oder mittels direkter Finanztransfers, das wird man regeln müssen", so Sturm weiter.
Unter dem Titel "Freitags ab vier sind die Sozialdemokraten hier" sind die Dresdner Jusos gemeinsam mit der SPD jeden Freitag auf der Seestraße präsent. Zur Eröffnung am 3. März schaute der Stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Thomas Jurk vorbei. Themen wie der WOBA-Verkauf, die Dresdner Sozialkonferenz, Zivilcourage gegen Fremdenhass, die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, Hochwasserschutz sowie das Miteinander zwischen Alt und Jung folgten. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Organisatoren sehr positiv. Viele interessierte Dresdnerinnen und Dresdner nehmen die Stände sehr gut an. Die Dresdner SPD sorgt mit "Freitags ab vier" für den direkten Kontakt zwischen Politik und Bürgern auch und besonders außerhalb von Wahlkampfzeiten. Noch bis Ende Oktober sind die wöchentlichen Infostände geplant.
Kontakt: Ines Vogel (Tel: 0173 5977236)