
Zu einem Interview von Dirk Reelfs, Pressesprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, formuliert Tino Bucksch, Vorsitzender der Jusos Sachsen:
„Demokraten geben keine Interviews in rechtsextremen Zeitungen. Wir fordern die CDU-Fraktion auf sich klar gegen solche Umtriebe zu positionieren. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass Herr Reelfs sich in der ‚National-Zeitung’ äußert und dies keinerlei klärende oder klarstellende Reaktion der CDU hervorruft. Wer sich zusammen mit Holger Apfel auf der gleichen Seite zitieren lässt, hat immer noch nicht verstanden wie gefährlich Rechtextreme sind. Solche autorisierten Interviews in Publikationen der Rechten machen diese hoffähig und negieren gleichzeitig das ehrliche Engagement vieler gegen die neuen Nazis. Solchen Tendenzen darf kein Vorschub geleistet werden. Neonazis sind eine Bedrohung für die Demokratie und müssen auch als solche erkannt werden. Wir fordern die CDU auf, hier ein klares Zeichen zu setzen und solche Handlungen nicht zu tolerieren.“
Hintergrund:
Am Freitag, dem 12.03.2010, war bekannt geworden, dass der Pressesprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag ein Interview in der ‚National-Zeitung’ gegeben hat. Dies ist für die sächsischen Jusos nicht zu tolerieren. Die Jusos, als die größte politische Jugendorganisation in Sachsen, engagieren sich seit Jahren aktiv im Kampf gegen Rechtsextremismus.








