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Pressemitteilung Jusos Dresden fordern Aufstockung der Jugendhilfegelder

In Anbetracht der unsozialen Kürzungsmaßnahmen der schwarz-gelben Landesregierung im Bereich der Jugendhilfe fordern die Jusos Dresden den Sozialbürgermeister Martin Seidel auf diese Einschnitte vollständig mit städtischen Mitteln auszugleichen. „Die ausreichende finanzielle Ausstattung von Jugendhilfeträgern sollte für den Staat kein überflüssiger Hauhaltsposten sein.“ sagt Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden. „Vielmehr muss man sich klar machen was für Folgen die Einsparungen an dieser Stelle haben. Besonders in schwierigen sozialen Verhältnissen sind diese Einrichtungen ein wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche. Dort finden sie kompetente Ansprechpartner und einen Rückzugsraum. Umso wichtiger ist aber auch die Qualität der Betreuung, die nur mit ausreichend und gut entlohnten Personal sicher zu stellen ist.“

Die Jusos begrüßen die Bemühungen der Stadt, Gelder aus Bundesmitteln umzuschichten, um die Jugendhilfestruktur in Dresden zu erhalten. Gleichzeitig fordern sie die Stadtspitze aber auf, gegenüber dem Land für die Rücknahme dieser unsoziale Politik einzutreten. „Jeder eingesparte Euro ist einer zu viel. Oft bedeuten weniger hundert Euro für Projekte schon einen gravierenden Einschnitt. Doch gerade umfassende Öffnungszeiten und dauerhaft präsente Betreuer sind ein wichtiger Baustein für eine gelungene Jugendarbeit.“ so Kümmig weiter. „Die Erhaltung der bestehenden Strukturen muss daher oberste Priorität haben. Deswegen steht fest: Die Stadt muss den Druck auf das Land erhöhen, aber auch schnellstmöglich die Gelder ausgleichen, um die dringend notwendige Jugendarbeit zu erhalten.“

Veröffentlicht am 18.04.2011

 

Pressemitteilung Paragraphen statt Bürgeranliegen

Jusos Dresden fordern mehr Einsatz für Schüler

Dem Freistaat mangelt es an Lehrern, doch statt diesen Makel zu beheben, werden Eltern und Schüler ihrer Wahlfreiheit der Fremdsprachen beraubt. Aktuelles Beispiel: 70 der 84 Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums haben sich für Französisch als zweite Fremdsprache entschieden. Da Sachsen aber nicht genug Französischlehrer in Dresden hat, sollen 14 Schüler zum Russisch lernen verpflichtet werden – per Losverfahren!

„Wir fordern die sächsische Regierung auf, mehr Geld für die Ausbildung von Lehrern in die Hand zu nehmen, um so reizvollere Angebote für zukünftiges Lehrpersonal zu schaffen.“ sagt Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden. „Die Dresdner Bildungsagentur handelt gesetzmäßig zwar richtig, die Regierung sollte die Anliegen ihrer jungen Bürger aber ernst nehmen, statt sich auf die gesetzlichen Möglichkeiten zurückzuziehen. Die Wahl der Fremdsprachen ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft junger Menschen. Dabei sollte eine tatsächliche Wahlfreiheit bestehen.“

Es mangelt an Schulplätzen, Lehrern und die Schulen sind marode. 28 Schüler pro Klasse sollte eine Notlösung sein, keine gängige Praxis. Dazu die bildungspolitische Sprecherin der Jusos Dresden, Hannah Gilles: „Die Situation in der sächsischen Bildungslandschaft brennt! Wir fordern Stadt und Land auf schnell und im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu handeln. Bildung darf kein Sparschwein für die Haushaltskonsolidierung sein, sondern muss endlich als wichtigste Investition in die Zukunft des Landes anerkannt werden!

Veröffentlicht am 17.04.2011

 

Allgemein Der Newsletter der Jusos Dresden ist da!

Er kommt spät, dafür aber besonders informativ - der Newsletter der Jusos Dresden für April. Besonders empfehlenswert ist der Artikel zur Energiewende von unserem umweltpolitischen Sprecher der Stadtratsfraktion, Albrecht Pallas. Es folgen Berichte des vergangenen Parteitags der SPD Dresden und des Israelaustauschs von diesem Jahr. Die Ankündigungen der Arbeitskreise und der Hochschulgruppe sind natürlich auch wieder dabei, genauso wie eine Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Hebert-Wehner-Bildungswerk.

Alle Termine findet ihr nochmal in der Übersicht am Ende.

Hier geht´s zum Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 08.04.2011

 

Pressemitteilung Jusos fordern mehr Ehrlichkeit in der Debatte um Rassismus

In dieser Woche jährte sich der Todestag von Jorge Gomondai zum 20. mal. Anlässlich dieses traurigen Jubiläums erklärt der Vorsitzende der Dresdner Jusos, Benjamin Kümmig:

„Wer die Kundgebungen am Gomondai-Gedenkstein in den letzten Jahren verfolgt hat, wird eines festgestellt haben: die vorgetragenen Forderungen haben sich nicht verändert. Das ist traurig, denn es zeigt, dass sich in dieser Stadt nicht viel bewegt. In der Integrationspolitik herrscht immer noch Stillstand. Teilhabe wird nicht ermöglicht. Der Ausländerbeirat hat kaum Rechte. Integration wird ohne die gemacht, die es betrifft.“

Emiliano Chaimite machte in seiner Rede stellvertretend für viele deutlich, dass er immer noch Angst haben muss, wenn er durch die Dresdner Straßen geht. Marianne Thum berichtete von 35 gemeldeten rassistischen Übergriffen 2010, die allein bei der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt eingingen. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher.

Veröffentlicht am 08.04.2011

 


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