jusos-Logo

Allgemein Der Newsletter der Jusos Dresden ist da!

Schon heute ist die neue Ausgabe des Newsletters der Jusos Dresden zum Lesen online. Es gibt wieder spannende Artikel, diesmal unter anderem über die Geschichte der ostdeutschen Jusos, einen Leser_innenbrief zum Thema Sarrazin und einen Bericht von Links2011. Die Ankündigungen der Arbeitskreise und der Hochschulgruppe sind natürlich auch wieder dabei, genauso wie eine Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Friedrich- Ebert- Stiftung und dem Hebert- Wehner- Bildungswerk.

Alle Termine findet ihr nochmal in der Übersicht am Ende.

Hier geht´s zum Newsletter. Viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 04.05.2011

 

Pressemitteilung Razzia in der Columbusstraße unverhältnismäßig - LKA agiert als verlängerter Arm der CDU-Ideologen

Zu der mehrstündigen Razzia am Morgen des 03. Mai 2011 im alternativen Wohnprojekt „Praxis“ erklärt der Vorsitzende der Dresdner Jusos, Benjamin Kümmig:

„Der Einsatz lässt mich schon ein wenig stutzig werden. Während die Ermittlungen zu den rechten Brandanschlägen und den per Video dokumentierten Angriffen am 19.02. keinen Schritt voran kommen, werden 150 Beamte mit Maschinenpistolen aus Dresden und Leipzig zusammengezogen, um unter dem Vorwand des zweifelhaften Schnüffelparagrafen 129 ein linkes Wohnprojekt zu durchsuchen. Ebenso erschließt es sich mir nicht, dass ein ganzes Haus mit mehreren Wohnungen durchsucht wird, obwohl es sich lediglich um 2 Tatverdächtige handeln soll. Es entsteht der Eindruck, dass hier ein konservatives Ideologieprojekt verfolgt wird: Kriminalisierung linken und antifaschistischen Engagements."

Der neue LKA-Chef Michaelis hatte schon zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, den Kampf gegen den sogenannten Linksextremismus stärker in den Fokus der Tätigkeit der Behörde zu rücken.

„Sein CDU-Parteibuch scheint Herrn Michaelis näher zu sein, als eine ausgewogene und verhältnismäßige Ermittlungsarbeit. Die Behörde scheint angesichts der immer wieder beschworenen Gefahr des Linksextremismus im Zugzwang zu sein, auf Teufel komm raus „linke Straftäter“ präsentieren zu müssen. Würde man auch nur die Hälfte der Energie in die Aufklärung der Fälle stecken, in denen Menschen Opfer rechter Gewalt wurden, wären wir ein ganzes Stück weiter. Ich fordere Herrn Michaelis auf: konzentrieren sie sich auf die rechtsextremen Demokratiefeinde, statt sich als konservativer Hardliner, als verlängerter Arm der CDU zu profilieren!", so Kümmig abschließend.

Veröffentlicht am 03.05.2011

 

Allgemein Kümmig: "Sarrazin spielt mit den Ängsten der Menschen"

Die Debatte um den Abbruch des Ausschlussverfahrens gegen Thilo Sarrazin geht weiter. Die Jusos Dresden beziehen dabei klar Position und fordern Herrn Sarrazin auf, freiwillig aus der SPD auszutreten. In der Kritik steht auch Generalsekräterin Nahles. Dazu äußerte sich Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden, in einem Beitrag des Dresden Fernsehens.

Veröffentlicht am 27.04.2011

 

Pressemitteilung Integration falsch verstanden – Sarrazin muss raus aus der SPD

Die Jusos Dresden kritisieren die Vorgehensweise des Parteivorstands im Fall Sarrazin. Dazu erklärt Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden:

„Ich habe kein Verständnis für die 180°-Wende, auf die sich die Parteispitze mit der Aufgabe des Ausschlussantrags eingelassen hat. Sarrazins Erklärung ändert nichts an seinen publizierten sozialdarwinistischen, menschenverachtenden Äußerungen der Vergangenheit. Dass keine zeitnahe Stellungnahme des Parteivorstandes abgegeben wurde, ist hoffentlich Ausdruck des schlechten Gewissens. Sarrazin muss raus aus der SPD!“

Die Jusos Dresden fordern nicht erst seit der Veröffentlichung seines Buches den Ausschluss von Thilo Sarrazin. Bereits davor hat Sarrazin mehr als deutlich gemacht, dass er den Wertekanon der SPD verlassen hat.

„Der Parteivorstand muss sich nun die Frage gefallen lassen, ob in der SPD rassistische Thesen geduldet sind.“ so Kümmig weiter. „Dadurch verliert die Partei jegliche Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner in einer ernst gemeinten, sachlichen Integrationsdebatte. Um einer unangenehmen Entscheidung aus dem Weg zu gehen, wird die Reputation einer ganzen Partei aufs Spiel gesetzt. Ganz nebenbei provoziert man sehenden Auges den Austritt vieler überzeugter Sozialdemokraten. Das ist beschämend.“

Veröffentlicht am 22.04.2011

 


RSS-Nachrichtenticker