Richard Kaniewski, Vorsitzender Zur morgen, Donnerstag, dem 7.12.2006, anstehenden Entscheidung des
Stadtrates über den Schulnetzplan der kommenden Jahre und die damit zu
erwartende Neueröffnung eines Gymnasiums im Dresdener Westen sprechen sich
die Jusos Dresden klar für eine Wiedereröffnung des Gorbitzer
Johann-Andreas-Schubert-Gymnasiums aus.
“Die Gebäude sind vorhanden, in guter Lage und bedürfen nur einer
vergleichsweise geringen Investition zur Inbetriebnahme. Ein Neubau macht
daher kaum Sinn und wäre reine Geldverschwendung“, berichtet Robert Schmock, Juso und Vorstandsmitglied des SPD Ortsvereins Cotta.
Vermeidung von Kosten ist der eine Punkt, eine soziale Stadtplanung ein anderer. „Schulen sind von großer sozialer Bedeutung für einen Ortsteil. Dresden darf schwächere Ortsteile nicht vergessen und immer nur die wohlhabenden Ortsteile fördern“, erklärt Richard Kaniewski, Juso-Vorsitzender von Dresden. „Gorbitz hat die Schüler, Gorbitz hat die Gebäude und deshalb verdient Gorbitz dieses Gymnasium.“
Die Jusos stellen sich damit hinter die SPD-Stadtratsfraktion, die sich
für die erneute Nutzung des erst Ende 2004 geschlossenen Gymnasiums einsetzt. „Wir bringen morgen einen Antrag ein, der sich für die Wiedereröffnung des Johann-Andreas-Schubert-Gymnasiums ausspricht“, meint SPD-Stadträtin und Juso-Frau Sabine Friedel.