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Pressemitteilung Jusos Dresden laden zur Informationsveranstaltung über die Arbeit der Dresdner Nachtcafés ein

Die Dresdner Jusos laden am Donnerstag, den 13. Dezember ab 18.30 Uhr alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zur Arbeit in den Dresdner Nachtcafés ein. Als Gast konnte der Jugendverband der Dresdner SPD Michael Mäthger, Sozialberater der Diakonie Dresden gewinnen.

Hinter den Nachtcafés verbirgt sich eine Initiative der Diakonie Dresden, die wohnungslosen Menschen ohne Vorbedingungen eine nächtliche Zuflucht , warmes Essen und Zuwendung gibt. Seit dem 1. November öffnen 7 christliche Gemeinden ihre Türen, um Bedürftigen zwischen 20 und 7 Uhr einen festen Anlaufpunkt zu bieten. Doch die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Nachtcafés haben sich empfindlich gewandelt. Da die Initiative seit diesem Jahr nicht mehr über das Bundesprogramm Kommunal Kombi gefördert werden kann, fielen drei Mitarbeiter weg, die sich noch im vergangenen Jahr mit etwa 170 Ehrenamtlichen die Arbeit teilten. Über einen Solidarbeitrag konnten evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden immerhin eine Personalstelle für die diesjährige Saison sicherstellen. Ergänzend helfen in regelmäßigen Abständen eine Ärztin, eine Fußtherapeutin und eine Friseurin ehrenamtlich.

Veröffentlicht am 11.12.2012

 

Pressemitteilung Schulverlagerungspläne verhöhnen Dresdner Schülerschaft - Jusos Dresden kritisieren Kehrtwende der Stadtverwaltung

Der Jugendverband der Dresdner SPD kritisiert die neuerlichen Pläne der Dresdner Stadtverwaltung zur Kosteneinsparung vermehrt Schülerinnen und Schüler auf Bildungseinrichtungen im Dresdner Umland zu verweisen. Laut den neuerlichen Planungen der Stadt sollen Teile der Berufsschulen in von Schließung bedrohte oder leer stehende Gebäude in den Nachbargemeinden verlagert werden. Gegen diese Pläne hatten sich bereits im Laufe des Jahres massive Proteste geregt, bis der Stadtrat schließlich im Sommer diese Idee ablehnte.

"Dass solche Vorschläge wieder aufkommen, offenbart eine tiefgehende bildungspolitische und demokratische Ahnungslosigkeit innerhalb von Teilen der Stadtverwaltung." so der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel. "Anfang diesen Jahres hatte sich die Dresdner Schülerschaft in Form des Stadtschülerrats und des Aktionsbündnisses "Macht?Schule.Bildung!“ in vielen kreativen Aktionen gegen solche Planungen gewandt. Hier wurde Demokratie durch junge Menschen gelebt und führte schließlich auch zum Erfolg: Zumindest dieser Teil der Planungen im Schulnetzplan wurde abgeändert. Eine Kehrtwende an dieser Stelle führt zu nichts außer viel Kopfschütteln und Frustration bei bildungspolitisch aktiven Jugendlichen" so der Juso-Chef. Doch nicht nur dieser Punkt ist für Engel problematisch: "Die Verlagerung von Schulen ins Umland offenbahrt auch eine falsche Prioritätensetzung: Anstatt Bildung als kostbares Gut anzuerkennen, werden Schülerinnen und Schülern noch längere Anfahrtswege zugemutet. Von den entstehenden Fahrtkosten ganz zu schweigen. Durch solche Planungen werden Bildungslaufbahnen zum reinen Lotteriespiel."

Veröffentlicht am 06.12.2012

 

Pressemitteilung Die Weltmacht auf dem Abstieg? - Jusos Dresden diskutieren über die Zukunft der USA

Die Dresdner Jusos laden am Dienstag, den 27. November ab 19 Uhr alle Interessierten zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung über die derzeitige Krise der Vereinigten Staaten ein. Zusammen mit Prof. Georgi-Findlay, Lehrstuhl Nordamerikastudien der TU Dresden, Prof. Vorländer, Lehrstuhl Politische Theorie & Ideengeschichte und Prof. Pommerin, Lehrstuhl Neuere und Neuste Geschichte, will der SPD-Jugendverband die politische Situation und die weltpolitische Stellung der Vereinigten Staaten diskutieren. Veranstaltungsort wird das Bürgerbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel sein ("Die Genossenschaft", Prießnitzstraße 20, 01099 Dresden).

Hierzu Stefan Engel, Vorsitzender der Dresdner Jusos: "Im Zusammenhang mit der US-Präsidentschaftswahl Anfang November wurde wieder vermehrt hinterfragt, welche Rolle die USA im weiteren 21. Jahrhundert überhaupt noch spielen werden. Vermehrt ist die Rede von einer sich ausbreitenden politischen Blockade innerhalb der USA. Immer weiter auseinandergehende Wertevorstellungen und eine zunehmende politische Radikalisierung stellen die Vereinigten Staaten vor neue Herausforderungen. Auch die militärischen Rückschläge im Irak und in Afghanistan schüren gewisse Zweifel, ob die USA ihre dominierende Weltmachtstellung erhalten können. Zusammen mit Experten aus der Politik-, Geschichts- und Kulturwissenschaft wollen wir diese Fragestellungen diskutieren."

Veröffentlicht am 25.11.2012

 

Allgemein Asylsuchende und Flüchtlinge haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung

Die Jusos Dresden gehören zu den ErstunterzeichnerInnen des folgenden offenen Briefs an die Gagfah-Group zu den Ereignissen am 1. November an der Florian-Geyer-Straße:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 1. November gab es vor der Asylsuchenden-Unterkunft in der Florian-Geyer-Str. 48 eine Kundgebung der NPD und eine Gegenkundgebung, organisiert von einem breiten Bündnis von Dresdnerinnen und Dresdnern.

In diesem Zusammenhang haben Bewohnerinnen und Bewohner der Florian-Geyer-Str. 48 zusammen mit Mitgliedern des Netzwerkes Asyl-Migration-Flucht am Morgen ein Transparent aus den Fenstern des Hauses gehängt mit der Aufschrift: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Bewegungsfreiheit, Bleiberecht, freie Wohnungswahl. Gleiche Rechte für alle“.

Trotz anderslautender Absprachen sollte kurze Zeit später das Transparent auf Geheiß der Heimleitung in Persona Herrn Magel und der GAGFAH Group wieder abgehängt werden. Die GAGFAH-Group als Eigentümerin des Heims begründete dies damit, dass das Transparent eine Provokation sei und deshalb im Falle einer Weigerung von der Polizei abgenommen werden solle. Die Beteiligten entschieden sich in der konkreten Situation der Aufforderung der Gagfah nachzukommen, um weitere Konflikte zu vermeiden.

Veröffentlicht am 20.11.2012

 


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