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Nachrichten zum Thema Pressemitteilung
Pressemitteilung Sicherheit vor Sparzwang
Jusos Dresden fordern Sicherung von Bildungseinrichtungen
Die Außenstelle des Gymnasiums Plauen musste auf Grund von Mängeln beim Brandschutz gesperrt werden. Auslöser war ein Brief der Unfallkasse Sachsen an die Schule und die Stadt. „Der Zustand der meisten Dresdner Schulen ist mit marode noch freundlich umschrieben“, meint Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden. „Absolut unverständlich ist es allerdings, wie es zur jetzigen Schließung der Außenstelle des Gymnasiums Plauen kommen konnte. Fehlender Brandschutz kommt nicht von ungefähr, die Stadt muss gewusst haben, wie die Situation aussieht.“
Noch 2010 stellte die Stadtverwaltung keinen akuten Handlungsbedarf fest. Und auch nach der Information durch die Unfallkasse sah sie sich zu keiner Aktion veranlasst. „Es ist eine Frechheit der Verwaltung, die prekäre Situation in den Dresdner Schulen herunterzuspielen“, ergänzt Hannah Gilles, Sprecherin für Bildung bei den Dresdner Jusos. „Und dass die Schließung durch den Schulleiter veranlasst wurde, beweist, dass die Stadt die Gefahren und die Sorgen der Eltern nicht ernst nimmt. Wir fordern eine schnelle Sicherung aller gefährdeten Bildungseinrichtungen und einen konsequenten Abbau des Sanierungsstaus. Hier wird aus haushaltspolitischen Gründen mit Kinderleben gespielt!“
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Veröffentlicht am 02.03.2011
Pressemitteilung Jusos und Linksjugend verurteilen skandalösen Polizeieinsatz – Dank an Dresden Nazifrei
Gemeinsame Erklärung von Linksjugend und Jusos Dresden
Am 19.02.2011 verhinderten über 20 000 Menschen einen Aufmarsch von circa 2500 Nazis in Dresden. Mit Sitzblockaden, Demozügen und kreativen Aktionen wurde nach 2010 so zum zweiten Mal in Folge der größte Naziaufmarsch Europas verhindert.
„Unser Dank gilt all jenen, die die Blockaden in Dresden ermöglicht haben, den mutigen Bürgern aus Dresden und dem ganzen Bundesgebiet, die sich auch durch Kriminalisierungsversuche und planloses Handeln von Stadt, Gerichten und Polizei nicht einschüchtern ließen, sowie dem Bündnis Dresden Nazifrei. Hier wurde in den letzten Monaten erfolgreiche Arbeit geleistet, die in einem deutlichen Zeichen an die Nazis gipfelte: ihr seid hier nicht willkommen, wir blockieren euch, wo immer ihr laufen wollt!“, so Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden.
Neben dem positiven Fazit der Anti-Nazi-Aktionen muss aber auch auf das Versagen der Polizeikräfte hingewiesen werden. Die Polizei war zu keiner Zeit Herr der Lage! Friedliche Blockaden wurden gekesselt, „Pepperballs“ und Pfefferspray wurden genauso unverhältnismäßig eingesetzt wie Wasserwerfer. Die willkürliche Polizeigewalt richtete sich wahllos gegen friedliche Demonstranten, während die Nazis ungehindert minutenlang ein alternatives Wohnprojekt in Löbtau angriffen. Den Höhepunkt stellt der gewalttätige Überfall auf das Haus der Begegnung dar. Neben der Stadtgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE Dresden wurden ohne Durchsuchungsbeschluss in eine Privatwohnung, in eine Rechtsanwaltskanzlei, einen Jugendverein sowie weitere Räumlichkeiten diverser Vereine eingebrochen. Dazu erklärt Georg Wehse, Vorsitzender der Linksjugend Dresden:
„Was am Abend des 19.02.2011 von Seiten der Polizei in Dresden abgelaufen ist, führt den Begriff Rechtsstaat ad absurdum. Die übertrieben gewalttätige Stürmung des Haus der Begegnung, bei der unverhältnismäßige Maßnahmen Anwendung fanden, Anwesende ihrer Grundrechte beraubt und immense Schäden angerichtet wurden sorgen immer noch für Fassungslosigkeit. Ein Trupp Sanitäter, die sich zum Ausruhen in das Jugendhaus zurück gezogen hatten, wurde wie Terroristen behandelt und stundenlang gefesselt festgehalten, während ältere Mitglieder der Partei DIE LINKE wie Schwerverbrecher abgeführt und unter menschenunwürdigen Zuständen die Nacht im Gefängnis verbrachten.“
Wir verurteilen diesen Angriff auf engagierte Bürger sowie den Versuch der Einschüchterung, Spaltung und Kriminalisierung breiter, gesellschaftlicher Initiativen. Wir fordern die lückenlose Aufklärung dieses dilettantischen Polizeieinsatzes und Konsequenzen aus dem Übergriff auf die „Praxis“.
Abschließend erklären Kümmig und Wehse: „Wir stehen solidarisch an der Seite von Dresden Nazifrei, der Praxis und dem Jugendverein Roter Baum e.V. und wehren uns gegen die skandalöse Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands. Diesen billigen Racheakt der Polizei werden wir nicht einfach so hinnehmen. Wir werden alle politischen Hebel in Bewegung setzen, um das katastrophale, unrechte Vorgehen der Polizei am 19. Februar aufzudecken und die entsprechenden Konsequenzen einzuleiten.“
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Veröffentlicht am 22.02.2011
Pressemitteilung Bildungspolitischer Blindflug in Dresden
Jusos Dresden empört über Stand der Schulsanierungen in Dresden
Die Stadt hat angefangen endlich einige Schulen in Dresden zu sanieren. Aktuelle Bauprojekte sind unter anderem das Romain-Rolland-Gymnasium. An anderen Schulen ist der Sanierungsbedarf jedoch weiterhin hoch. „Sei es die Turnhalle des Gymnasiums in Cotta, die sanitären Anlagen der 35. Mittelschule oder die, wegen Schimmelbefalls gesperrten, Räume der 89. Grundschule. Beispiele für die marode Bildungslandschaft in Dresden gibt es genug.“, sagt Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden.
„Von normaler Lernatmosphäre kann da keine Rede sein. Das Problem ist nur, dass die Verantwortlichen im Rathaus die Probleme seit Jahren kennen und dennoch untätig bleiben. So fällt der Applaus für CDU und FDP bescheiden aus.“, ergänzt Hannah Gilles, Sprecherin des Arbeitskreises für Schule und Ausbildung der Jusos Dresden.
Die Stadt plant der akuten Platznot vor allem an Grundschulen mit Containern zu begegnen. Ein Programm zur Sanierung der Schulen fehlt bislang gänzlich. "Wir fordern die Verantwortlichen im Rathaus auf, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um in die bildungspolitische Infrastruktur zu investieren. Die Nutzung von Containern darf nur eine Übergangslösung für die nächsten ein bis zwei Jahre sein. Wirklichen Lösungen wären der Neubau von Grundschulen und die Investition von jährlich 65 Mio. € für die Sanierung der bestehenden Schulen.“, so Kümmig. „Es ist befremdlich, wie wenig die Bildung in Dresden wert zu sein scheint!“
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Veröffentlicht am 15.02.2011
Pressemitteilung Nicht die Polizei regieren lassen, sondern die Bürger!
Jusos Dresden verurteilen Konzeptlosigkeit der Stadt
In der Nachbetrachtung der Ereignisse am 13. Februar in Dresden erklärt der Vorsitzende der Jusos Dresden, Benjamin Kümmig:
„Die Menschenkette gestern war ein schönes Symbol. Mehr aber auch nicht. Wir fühlen uns in unserem Engagement bei Dresden Nazifrei bestärkt. Auch durch die positiven Reaktionen vieler Dresdner, denen es eben nicht reicht, nur an einer symbolischen Aktion teilzunehmen.“
Gestern waren mehrere Hundert Menschen dem Aufruf des Bündnisses gefolgt, nach Abschluss der Menschenkette noch zum Hauptbahnhof zu ziehen und Protest in Hör- und Sichtweite einzufordern und durchzusetzen.
„Das ist ein klares Signal für den kommenden Samstag und ein Erfolg der Arbeit von Dresden Nazifrei. Wir werden unser Recht auf Protest durchsetzen, auch mit vielen Dresdner Bürgern, die im letzten Jahr noch skeptisch waren. Blockaden sind ein legitimes Mittel gegen Naziaufmärsche.“
Am 19. Februar wird in Dresden wieder der größte Naziaufmarsch Europas erwartet. Nach aktuellen Schätzungen könnten es mehr als 6000 Rechte werden, die ihr verdrehtes Geschichtsbild in die Öffentlichkeit tragen wollen. Das Bündnis Dresden Nazifrei erwartet mehr als 12.000 Gegendemonstranten.
„Wir fordern Polizei und Stadtspitze auf, den Gegendemonstranten ihr Recht auf Protest in Sicht- und Hörweite einzuräumen und besonnen und verhältnismäßig vorzugehen. Die Stadt hat kein Konzept für den 19. Februar, lässt ihre Bürger im Stich und die Polizei regieren. Für uns steht fest: wir werden blockieren, davon kann uns auch die Polizei nicht abhalten!“
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Veröffentlicht am 14.02.2011








