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Nachrichten zum Thema Pressemitteilung

 

Pressemitteilung Nahverkehr nur noch für Besserverdienende? - Jusos kritisieren geplante Fahrpreiserhöhungen im VVO

Die Jusos Dresden sprechen sich gegen die geplanten Fahrpreiserhöhungen im Verkehrsverbund Oberelbe aus. Besonders schlimm soll es Schüler und Azubis treffen. Ermäßigte Monatskarten sollen ab November 2012 im Schnitt fast 10% teurer werden.

Dazu Stefan Engel, Vorsitzender der Jusos Dresden: "Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für alle jene, die sich in Dresden und Umgebung seit Jahren für einen besseren ÖPNV einsetzen. Mit diesen Plänen werden alle Bemühungen für eine vermehrte Nutzung von Bahn und Bus konterkariert. Die politischen Verantwortlichen sitzen allerdings nicht beim VVO, sondern in der sächsischen Landesregierung. Seit dem Regierungsantritt 2009 wird beim Nahverkehr an allen Ecken und Enden gespart. So werden nicht nur weniger Zuschüsse für die Schülerbeförderung gewährt, sondern auch Investitionsmittel für neue Strecken bzw. Fahrzeuge und Mittel zur Bestellung von Verkehrsleistungen nicht mehr voll an die zuständigen Zweckverbände weitergegeben."

Eine Mitschuld gibt der Vorsitzende der Dresdner SPD-Jugend allerdings auch den Landkreisen: "Seit Jahren lassen die Landkreise eine Preiserhöhung nach der anderen zu, ohne überhaupt politischen Druck auf ihre Parteifreunde in der Staatskanzlei auszuüben. Ausbaden müssen dies jetzt tausende von jungen Menschen."

"Wir fordern die sächsische Landesregierung auf, die geplanten Kürzungen in der Schülerbeförderung zurückzunehmen. Gerade bei steigenden Schülerzahlen in Dresden ergeben sich für viele Menschen teilweise deutlich längere Wege, da wohnortnahe Schulen bereits überlastet sind. Die Ermäßigung dann von 25% auf 20% zu kürzen kommt einer Bankrotterklärung gleich.", so Engel abschließend.

Veröffentlicht am 09.05.2012

 

Pressemitteilung 101 Jahre vorbei und noch immer nicht gleichberechtigt?

Jusos und ASF Dresden laden am Frauentag zu gemeinsamen Veranstaltungen

Zum Internationalen Frauentag am 8. März werden die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und die Dresdner Jungsozialisten erneut die Geschichte und Zukunft des Feminismus aufspüren. Wie in jedem Jahr wird die Dresdner SPD zunächst um 16 Uhr einen Kranz an der Trümmerfrau vor dem Rathaus niederlegen.

Um 17 Uhr laden dann beide sozialdemokratische Organisationen zu einem am Albertplatz beginnenden Stadtteilrundgang durch die Dresdner Neustadt ein, bei dem es um die Lebensgeschichten oft unbeachteter Neustädter Frauen gehen soll. Referentin ist Una Giesecke, die seit mehreren Jahren Rundgänge zu diesem Thema anbietet. „Wir wollen einen Blick auf die weibliche Seite der Dresdner Geschichte werfen, und wir wollen verstehen, unter welche schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen Frauen wie Maria Reiche oder Mary Wigman Großes geleistet haben“ sagt der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel.

Danach findet ab 19 Uhr in der Genossenschaft in der Prießnitzstraße 20 eine offene Diskussionsrunde zur Geschichte und Zukunft des Feminismus statt. Hierbei wird Karin Luttmann vom ASF-Landesvorstand ein Eingangsreferat zur historischen Entwicklung dieser wichtigen gesellschaftlichen Bewegung halten. „Von der wirklichen Gleichberechtigung von Frau und Mann sind wir in Deutschland noch weit entfernt. Lohnunterschiede von mehr als 20 Prozent, die fehlende Präsenz von Frauen in den Führungsgremien der Wirtschaft und die weit verbreitete Armut bei Alleinerziehenden sind nur einige Beispiele dafür. Anstatt alljährlich nur Lippenbekenntnisse abzusondern, muss jetzt endlich gehandelt werden“, betont Dorothée Marth, Vorsitzende der Dresdner SPD-Frauen.

Veröffentlicht am 07.03.2012

 

Pressemitteilung Echte Urheberrechtsreform statt sinnloser Kriminalisierung!

Jusos Dresden rufen zum Protest gegen das „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ (ACTA) auf

Am Samstag werden in ganz Europa voraussichtlich mehrere zehntausend Menschen gegen das ACTA-Abkommen auf die Straße gehen. Auch in Dresden ist eine Demonstration angemeldet, die 12:00 Uhr am Jorge-Gomondai-Platz startet, und dann über den Neustädter Markt,Theaterplatz, Postplatz bis zu einer Abschlusskundgebung auf dem Dresdner Neumarkt verlaufen wird.

Dazu Stefan Engel, Vorsitzender der Jusos Dresden: „Die weltweite Resonanz auf die Protestaufrufe zeigt, dass die Menschen nicht bereit sind dieses, abseits von demokratischer Beteiligung durchgepeitschte Abkommen zu akzeptieren. Mit ACTA sollen bestehende Regelungen zum Vorteil der Verwertungsindustrie zementiert werden. Neu hinzu kommen soll zum Beispiel die Verpflichtung von Internetzugangsprovidern, gegen mögliche Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden vorzugehen. Dies endet faktisch in der Einführung von Netzsperren oder der Überwachung des Internetdatenverkehrs. Beides lehnen wir entschieden ab. Deshalb rufen die Jusos Dresden zur Teilnahme an den Protestveranstaltungen auf.“

Veröffentlicht am 09.02.2012

 

Pressemitteilung Dresden - teures Pflaster für Eltern und Alleinerziehende! - Jusos Dresden fordern Stopp der Kostenflut

Die Kosten für Kindertagesstätten belaufen sich in der Landeshaupstadt auf ca. 130€ für einen neunstündige Betreuung. Damit nimmt Dresden nicht nur einen Spitzenplatz ein, sondern ist im sachsenweiten Vergleich rund ein Drittel teurer, als vergleichbare Angebote. Dies ging aus einer kleinen Anfrage der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag hervor. Dazu Stefan Engel, Vorsitzender der SPD-Jugendorganisation:

"Wieder einmal zeigt sich, dass das politische Handeln der regierenden Stadtratsmehrheit aus CDU und FDP in einem Desaster für Familien und Alleinerziehende endet. Es ist allein der Entscheidung des Stadtrates zu verdanken, dass die Betreuung von Kindern zum Luxusgut wird. Bis zu 30% der Kosten für die Kindertagesstätten können an die Eltern ausgelagert werden. In Dresden wird dieser Beitrag oft vollständig eingefordert. Die Jusos Dresden kritisieren diesen Kurs. Wenn Familien knapp 130€ im Monat bezahlen müssen, so ist dies kein Schritt hin zu einer progressiven Familienpolitik. Die Obergrenze von 30% Eigenbeteiligung muss gesenkt werden. Außerdem sollte darüber nachgedacht werden Verwaltungsposten abzufangen, die vollumfänglich in die Betriebskosten einfließen."

Auch bei Alleinerziehenden schlägt die Landeshauptstadt mit knapp 120€ zu. Die hohen Beiträge werden dabei für den Ausbau der Betreuungsangebote genutzt. Stefan Engel erklärt weiter:

"Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass bei diesen Gebühren, jedem Kind auch wirklich ein Platz zugesichert wird. Dem ist nicht so. Der Ausbau von Kindertagesstätten geht nur allmählich voran und wird dem Bedarf bei weitem nicht gerecht. Bis 2015 braucht die Stadt 2100 zusätzliche bezahlbare Kitaplätze. Die Jusos fordern von der Stadt Dresden, dass endlich mehr Geld in die Hand genommen wird um allen Bevölkerungsschichten einen Kitaplatz zu ermöglichen und dass endlich der Ausbau von Kindertageseinrichtungen beschleunigt wird."

Veröffentlicht am 12.01.2012

 


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